Marion Putz

Jahrgang: 1968

Behinderung: Muskeldystrophie

Sportart: Sportschießen

Klasse: SH2 (was bedeutet das?)

Mitglied seit: 2012

 

Größte Erfolge - Medaillenspiegel

 

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Marion Putz im Gespräch…

 

Du bist Sportschützin, seit wann übst du diese Sportart aus?

Seit Jänner 2010. Ich habe zuerst mit der Luftpistole angefangen. Das war für mich aber nicht reizvoll, da dieser Bewerb aufgrund meiner Erkrankung auf Dauer nicht zielführend ist. Im Sommer 2010 habe ich dann auf das Gewehr umgesattelt. Hier gibt es internationale und nationale Bewerbe für aufgelegte Schützen, dass heißt das Gewehr liegt auf.

 

Seit wann sitzt du im Rollstuhl?

Meine Grunderkrankung - Muskelschwund - habe ich seit dem 18. Lebensjahr. Ich konnte schlecht gehen, aber vom heutigen Standpunkt muss ich sagen - immerhin konnte ich gehen. Jetzt sitze eigentlich seit April 2000 durch einen Schienbeinbruch immer im Rollstuhl.

 

Wie bist du zum Sportschießen gekommen?

Ich wollte eigentlich bereits seit meinem 18. Lebensjahr diese Sportart ausüben, hatte damals aber keine finanziellen Möglichkeiten mir das zu leisten. Ich habe dann diesen Wunsch auf Eis gelegt und ihn mir erst 2010 erfüllt indem ich einen Verein gefunden habe. Das war damals ein "Geher"Verein, der mich so genommen hat wie ich bin. Für die Paralympics benötige ich aber einen Behindertensportverein, den ich dann auch 2010 gefunden habe.

 

Was ist die Herausforderung beim Schießsport?

Die Konzentration und den Abzug im richtigen Moment zu ziehen. Hier kann ich mich weiter entwickeln und ich hoffe, dass mir das auch gelingt.

 

Du bist jetzt seit 2012 beim BBSV dabei. Warum hast du deinen Verein gewechselt bzw. was erwartest du dir von deinem Verein?

Die Unterstützung bei meinem alten Behindertensportverein war für mich nicht zufrieden stellend. Ich erwarte mir, dass ich in meinen Anliegen unterstützt werde und ich mich auf Informationen verlassen kann. Außerdem sollte die Chemie stimmen!

 

Was hast du für deine Zukunft vor?

Meine große Vision ist es, bei den Paralympics in Rio 2016 teilzunehmen. Dafür muß ich jedoch Schritt für Schritt vorwärts gehen. Der nächste Schritt ist die internationale Klassifizierung und ich erwarte mir auch gute Erfolge beim IWK Polen Cup und bei der ISCH in Hannover. National möchte ich ebenfalls mein Niveau deutlich steigern.

 

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!

(Im Gespräch mit Mag. Manuela Palotay im Februar 2013)

 

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35 Jahre sind eine lange Zeit. Eine Zeit, geprägt von der Hoffnung und dem Willen, dem Behindertensport im Burgenland "Gehör" zu verschaffen.

Das entscheidende Ziel immer vor Augen: das Ziel, durch Sport die Möglichkeit zu besitzen, das Selbstwertgefühl, das Selbstvertrauen, den physischen und psychischen Zustand behinderter Menschen zu verbessern und dadurch eine optimale Integration in der Gesellschaft zu erlangen.

 

Unser Verein ist gewachsen an großen Herausforderungen und an der Bereitschaft, alles daran zu setzen, diesen Herausforderungen auch künftig gewachsen zu sein!

 

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